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Historischer Glockenturm und Luidtpoldlinde

Der im Jahre 1788 errichtete Glockenturm ist das Wahrzeichen der Ortsgemeinde Steinbach am Glan. Der unter Denkmalschutz stehende dreigeschossige Turm geht zurück auf eine Stiftung der Gräfin Marianne von der Leyen. Die Grafen von der Leyen beherrschten zwischen 1486 und 1792 die gesamte Gegend um Glan-Münchweiler, das so genannte „Münchweiler Tal“ oder Amt Münchweiler.

Die über der Eingangstür gemeißelte Jahreszahl 1788 ist sehr deutlich zu erkennen.

Der Putzbau steht über einem quadratischen Quadersockel und ist durch eine Eckquaderung und zwei Geschoßsimse gerahmt und gegliedert. Jedes Stockwerk besteht aus einem auf allen Seiten durchfensterten Raum. Den Turm krönt ein verschieferter, achtseitiger Helm mit kleinen Gauben, der sich über einer flachen Aufschieblingsfläche erhebt. Als Besonderheit hängt im Turm eine Glocke aus der zeit um 1400, die Otto von Speyer zugeschrieben wird.

Glockenturm

Die Linde am Glockenturm

Steil führt die Straße von der Börsborner Muhleiche auf einen bewaldeten Höhenrücken. Der Blick zurück geht weit über den gesamten, relativ flachen Südkreis mit dem Peterswald, dem Landstuhler Bruch und auf die jenseitige Sickinger Höhe. Auf der anderen Seite geht es ebenso steil hinunter in eine kleinräumige Hügellandschaft. Schon bevor man in der Ortsmitte von Steinbach die Hauptstraße erreicht, erblickt man das nächste Naturdenkmal. Noch unter dem Eindruck der mächtigen Muhleiche vermutet man unter dieser vergleichsweise bescheidenen Linde nicht auf Anhieb einen denkmalgeschützten Baum. Seine Höhe beträgt zwar nur 15m, damit ist er noch etwas niedriger als der alte Glockenturm, an den er dicht gepflanzt ist, dass sich die ca. 18m breite Krone vom Turm abwendet. Der Stammumfang beträgt immerhin 2,75m, kein außergewöhnliches, aber beachtliches Maß. Was diesen Baum so schützenswert macht, sind weniger seine Maße, als vielmehr seine dorfbildprägende Funktion. Es handelt sich um eine Überlebende jener Dorflinden, die früher fast jeden Ort schmückten, und die vielfach dem Straßenbau, dem übertriebenen Ordnungs- und Sauberkeitsdenken oder auch dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind. Vor allem aber ist es hier das glückliche Zusammenwirken von Natur- und Kulturdenkmal. Zwar verdeckt der Baum im Sommer für den Betrachter, der von Brücken her kommt, den Glockenturm fast völlig, doch vom Herbst bis ins Frühjahr leuchtet der weiß gestrichene Turm hinter der dunklen Silhouette der Linde hervor. Auch von der anderen Seite her bilden sie ein prächtiges Ensemble, das zu Recht als Wahrzeichen des Dorfes gilt und auch im Wappen der Gemeinde dargestellt ist. Das Alter der Linde kann nicht genau festgelegt werden. Nicht weit davon entfernt stand früher eine so genannte Luitpoldlinde, die anlässlich des 70. Geburtstages des Prinzregenten Luitpold von Bayern, zu dem die Pfalz damals gehörte, 1891 gepflanzt wurde. Die Linde am Glockenturm könnte etwa aus der gleichen Zeit stammen. Seit jeher waren Dorflinden Treffpunkte von jung und alt, in deren Schatten Neuigkeiten und Informationen ausgetauscht wurden. Leider dient die Linde am Glockenturm, wie viele andere auch heute noch der Übermittlung von Botschaften, jedoch in hässlicher Form von Plakaten. Dies verstößt nicht nur gegen das ästhetische Empfinden, sondern auch gegen geltendes Recht. Dies schützt auch die unmittelbare Umgebung der Bäume (Kronendurchmesser zuzüglich 2m nach allen Seiten). Den Platz vor dem Baum nimmt ein kleiner Brunnen mit steinernem Trog ein, der mittels Handpumpe Wasser spendet und von der Bevölkerung genutzt wird. Direkt hinter der Linde und dem Glockenturm wurde an der Stelle einer alten Scheune ein neues Gebäude errichtet, in dem sich das Jüdische Museum befindet.

(Entnommen aus 650 Jahre Steinbach am Glan - Eine Ortschronik)

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 4. Februar 2007 )
 
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